Was, wenn ich nicht in Berlin/Potsdam wohne bzw. kein Hausbesuch möglich ist?
In den meisten Fällen kann ich Ihnen trotzdem helfen. Hier arbeitet ein Katzenpsychologe anders als z.B. ein Hundepsychologe oder Heilbehandler. Im Erstkontakt wird schon ersichtlich,
ob das Problem aufgrund seiner Komplexität einen Hausbesuch unentbehrlich macht oder nicht.
Nahezu jedes Verhaltensproblem der Katze lässt sich nämlich bei guter und gründlicher (und daher niemals fernmündlicher) Anamnese auch auf
schriftlichem Wege therapieren. Dies geschieht bei mir nicht mit angeblich telepathischen oder tierkommunikativen
Methoden, sondern mittels individualisiertem Fragenkatalog, der Situation, Umfeld und Verhalten der Beteiligten sehr umfassend analysiert,
zumal eine Katze - im Gegensatz zum Hund - das Problemverhalten während des Hausbesuchs oft gar nicht zeigt.
Dem Großteil der Katzenhalter kann daher auch auf diese Weise wirksam geholfen werden. Bei - selten - extrem komplexen Problemen
(z.B. bei multiplen Auffälligkeiten in Großgruppen oder sehr vielen beteiligten Bezugspersonen) oder
wenn die Chemie schon im Vorfeld nicht stimmt, lehne ich u.U. die Fallübernahme ab.
In Einzelfällen, wo wirklich Not am
Mann ist, kann ich Sie gegen Übernahme der Reisekosten auch in anderen Bundesländern besuchen.
Was, wenn ich nicht sicher bin, ob ich für meine Katze überhaupt professionelle Hilfe benötige?
Scheuen Sie sich nicht, Kontakt aufzunehmen und Ihre Sorgen kurz zu schildern. Der Tierpsychologe wägt ab, ob das Problem behandelbar oder behandlungswürdig ist. Ein kurzes Erstgespräch zu den Therapiemöglichkeiten
oder zum Ablauf kostet nichts. Erhoffen Sie sich nur keine Schnelldiagnose/Pauschallösung, da jede Katze ein individuelles Wesen ist und kaum ein Fall dem anderen gleicht. Instant-Tipps ohne genaue Kenntnis Ihrer
Situation sind fachlich unseriös und daher von mir nicht zu erwarten: Je nach Thema kann die Anamnese 65 bis über 100 gezielte Fragen erfordern.
Kein seriöser Therapeut wird Ihnen übrigens eine Behandlung nahelegen oder gar aufdrängen, wenn
er sie nicht als sinnvoll und erfolgversprechend erachtet. Ein furchtbares Beispiel: Manche Halter drohen mit der sonst sofortigen oder sogar schon terminlich festgelegten (!) Einschläferung ihrer Katze. Das entbehrt jeder Wertschätzung, ist tierschutzwidrig und
ganz gewiss keine Basis für eine hoffnungsvolle Zusammenarbeit. Liegt der Behandlung von vorn herein eine Galgenfrist zugrunde,
kommt ohnehin kein Erfolg mehr zustande. Solche Menschen sollten dem armen Schatz lieber ganz schnell ein besseres Zuhause suchen.
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